Gerade bei gesetzlichen Krankenversicherung ist ein regelmäßiger Blick auf die Kosten keineswegs Zeitverschwendung. Viele Versicherte wiegen sich in der trügerischen Sicherheit, dass die Leistungen ohnehin gesetzlich festgeschrieben sind. Doch der Teufel steckt im Detail – und im Portemonnaie.
Obwohl der allgemeine Beitragssatz gesetzlich normiert ist, entscheiden die Krankenkassen eigenständig über die Höhe ihres Zusatzbeitrags. In einer Zeit, in der die Gesundheitskosten systemweit steigen, klafft die Schere hier immer weiter auseinander. Besonders ab der Lebensmitte, wenn Vorsorgeuntersuchungen wichtiger werden und die Belastung durch Sozialabgaben bei steigendem Einkommen ihren Zenit erreicht, macht sich jedes Prozent hinter dem Komma deutlich bemerkbar.
Kleine Prozente, große Wirkung
Was nach Kleingeld klingt, summiert sich über das Jahr auf beachtliche Beträge. Ein Wechsel zu einer Kasse mit niedrigerem Zusatzbeitrag kann netto mehrere hundert Euro jährlich einsparen – Geld, das direkt in die private Altersvorsorge fließen könnte.
Gute Gesundheit sollte keine Frage des Preises sein, aber kluges Wirtschaften ermöglicht Ihnen mehr finanziellen Spielraum. Damit Sie nicht jede Satzung einzeln wälzen müssen, haben wir für Sie eine kompakte Übersicht empfehlenswerter Krankenkassen zusammengestellt.


