Eingeführt werden soll zum 1. Januar 2026 eine sog. Frühstart-Rente. Dabei soll jedes Kind in Deutschland zwischen 6 und 18 Jahren, das eine Bildungseinrichtung (Schule) besucht, soll 10 Euro pro Monat für die private Altersvorsorge erhalten. Das Geld sollen die Eltern in Fonds bzw. ETFs anlegen.
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38.000 Euro geschenkt
Ausgezahlt werden kann das Geld aber erst mit Erreichen des Rentenalters des Kindes. Auf diese Weise soll jedes Kind eine zusätzliche, kapitalgedeckte Altersvorsorge erhalten. Im Maximalfall erhält jedes Kind also 1.440 Euro vom Staat – bei einer durchschnittlichen Rendite von 5 bis 6% pro Jahr und 50 Jahren Laufzeit ergibt sich ein Vermögen zum Rentenstart von 38.000 Euro.
Mehr Geld für Mütter
Ebenfalls zum 1. Januar 2026 soll die Mütterrente für Millionen Mütter steigen. Konkret: Für jedes Kind soll es künftig drei Entgeltpunkte geben; bisher ist dies nur bei Kindern der Fall, die seit 1992 geboren sind; für Kinder, die davor geboren sind, erhalten Mütter nur 2,5 Entgeltpunkte. Profitieren dürften etwa 10 Millionen Frauen, die je Kind etwa 20 Euro mehr Monatsrente erhalten werden.

